Rede zur Museumseröffnung am Donnerstag, den 02.10.2014

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir möchten Sie herzlich hier im Märkischen Museum begrüßen zu unserer Ausstellung "Neukölln 44 - Arbeitswelten um 1900 und heute".

Wir sind Schülerinnen und Schüler der Carl-von-Ossietzky-Gemeinschaftsschule und kommen aus der Klasse 9.12.

Seit dem letzten Schuljahr arbeiten wir bereits mit viel Spaß und Engagement an unserem Museumsprojekt.

Wir haben uns für unser Projekt die Sonnenallee ausgesucht, weil wir alle diesen Kiez kennen, manche von uns leben sogar dort.

Das besondere an der Sonnenallee heute ist, dass sie kulturell lebendig ist: Es gibt dort alle Kulturen, vom zugezogenen Hipster bis zum strenggläubigen Hoca.

In Kleingruppen sind wir in die Sonnenallee gefahren und haben mit den Arbeitern in vielen Läden Interviews geführt und Fotos geschossen. In der Schule haben wir dann aus Ton Menschen und aus Karton Häuser gebastelt.

Diesen heutigen Ort haben wir verglichen mit historischen Beschreibungen und Fotos um 1900.

Früher, in der Zeit der Industrialisierung waren die Lebens- und Arbeitsbedingungen völlig anders, es war viel schwieriger für die Menschen, z.B. gab es Kinderarbeit.

Durch diesen Vergleich haben wir uns auch Gedanken gemacht, wie in der Zukunft unsere eigene Arbeitswelt aussehen wird.

Wir freuen uns, dass Sie heute gekommen sind, um unsere Ergebnisse zu besichtigen.

Herzlichen danken möchten wir allen, die uns unterstützt haben:

unseren Lehrerinnen Frau Schneier, Frau Rietdorff und Frau Kulicke, der Künstlerin Valerie von Stillfried, unserem Kulturagenten Herrn Nadermann und unserer Schulleiterin Frau Burow.

Vielen Dank, dass wir dieses Projekt durchführen durften.

Und Ihnen sehr geehrte Zuhörerinnen und Zuhörer, vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!

Klicken Sie auf das Bild um unsere digitale Imagebroschüre anzusehen.

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